... das bessere Betriebssystem
 

Linux

Mit Linux beschäftige ich mich seit 2008 und hatte es damals neben Windows auf meinem Rechner installiert. Bereits nach kurzer Zeit arbeitete ich nur noch mit Linux und muss sagen - ich vermisse nichts!  Es läuft seit Jahren stabil und ist einfach und sicher. Ich habe Linux bei Freunden installiert und auch sie sind begeistert. Typische PC-Probleme und Hilfestellungen gehören der Vergangenheit an.

Was an Linux alles besser ist als an Windows, darüber haben schon viele etwas im Netz veröffentlicht. Zwei passende Seiten geben Auskunft it-dienst.bayern/warum-linux.html oder warumlinuxbesserist.de


Nachstehend ein paar Aufzeichnungen zu einigen Themen, die manchmal etwas Linux-Erfahrung voraussetzt....

 

dd (DiskDump)

DiskDump ein mächtiges Tool zum bit-genauen kopieren von Datenträgern. Dieses Programm wird in der Kommandozeile (Terminal) ausgeführt. Einige Anwendungsbeispiele habe ich mir notiert:

  • Einen Datenträger sicher löschen mit dem Befehl: sudo dd if=/dev/zero of=/dev/sdX bs=4k
  • Vom ISO-Image einen bootfähigen USB-Stick erstellen:
    sudo dd if=imagename.iso of=/dev/sdb bs=512k
  • Sicherung des MBR: sudo dd if=/dev/sda of=mbr-name bs=512 count=1
    Zurückschreiben mit: sudo dd if=mbr-name of=/dev/sda bs=512 count=1
  • Image einer Partition sichern: sudo dd if=/dev/sda1 of=image_sda1.img

 

USB Verschlüsselung

Sensible Daten sollten nicht so einfach zugänglich für jeden sein. Eine Festplattenverschlüsselung bietet Ubuntu bereits bei der Installation an.

Auch externe Datenträger (z.B. USB-Sticks) lassen sich problemlos mit der freien Software UsbCryptFormat sicher verschlüsseln. So sind die Daten im Fall eines Verlustes geschützt. Dieses Paket existiert leider nicht im Software-Center und ist auf der Seite von Markus Mandalka erhältlich.



Cloud Verschlüsselung

Durch Nutzung verschiedener Geräte (Handy, Tablet, Laptop) gewinnen Cloud-Speicher immer mehr an Beliebtheit. Auch als Backup-Lösung werden die Dienste gern genutzt. Dabei sollte man bedenken, dass bei einem Hackerangriff beim Cloud-Anbieter Daten kopiert, verändert, oder gar gelöscht werden.

Mit EncFs lassen sich Daten Local oder in der Cloud verschlüsselt ablegen. Dies bedarf jedoch etwas mehr an Linux-Erfahrung für die Einrichtung. Hierzu habe ich mir ein paar Notizen gemacht:

  1. Zunächst muss das Paket encfs über das Terminal installiert werden:
    sudo apt-get install encfs
    (ggf. muss auch fuse, rlog, openssl und boost installiert werden)
  2. Der user muss in die Gruppe aufgenommen werden:
    sudo usermod -aG fuse <Benutzername>
  3. Bei Verschlüsselung in der Cloud muss diese jetzt eingehängt werden:
    sudo mount -t davfs https://webdav.magentacloud.de /media/cloud_magenta -o uid=<Benutzername>
  4. Der user sollte auch der Gruppe zugeordnet sein:
    sudo usermod -aG davfs2 <Benutzername>
  5. Nun werden zwei Ordner erstellt "verschluesselt" in der Cloud und Local "lesbar"
    encfs /media/cloud_magenta/verschluesselt ~/lesbar
    Die Einstellung p (paranoia) wählen und ein Passwort setzen.
    Ohne Passwort ist eine Wiederherstellung der Daten nicht möglich!
  6. Aushängen des verschlüsselten Ordners mit:
    fusermount -u ./media/cloud_magenta/verschluesselt
Zur Erhöhung der Sicherheit sollte die Datei .encfs6.xml nicht in der Cloud verbleiben. Sie ist aber für die Entschlüsselung notwendig und muss dort wieder kurzfristig hin kopiert werden.
Das Passwort kann mit encfsctl passwd geändert werden.
Mit dem Programm Cryptkeeper (als GUI im Softwarecenter) kann der verschlüsselte Ordner komfortabler ein- und ausgehängt werden. Eine Kennwortänderung ist ebenfalls möglich.

Alternative:
Bedienerfreundlicher und systemübergreifend ist die Software Cryptomator.
 
 
 
 
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